Seit März 2015 gibt es ein Buch von mir. Es ist bei Delius-Klasing erschienen und behandelt an verschiedenen anschaulichen Beispielen die unterschiedlichsten Problematiken bei der Bootsrestauration.

"Holzboote - Restaurieren und Pflegen" mit vielen Reparaturtipps

ISBN 978-3-667-10170-9  / ca. 192 Seiten, 175 Farbfotos, Format 24,5cm mal 17cm


Eine Leseprobe gibt es hier:

http://www.delius-klasing.de

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Dieses Schmuckstück ist verkauft! R 525 kehrt nach exakt 60 Jahren zurück in sein erstes Revier ans Steinhuder Meer

Aus Liebe zum Holz...

Wasser hat mich schon in meiner Jugendzeit magisch angezogen. Kaum eine Pfütze ließ ich aus um irgendein Modell von mir dort schwimmen zu lassen.

Einige Jahre später begann ich mich intensiv mit Segelbooten zu beschäftigen. Es folgte eine Segelscheinprüfung auf einem alten Holzpirat und irgendwann das erste Boot. Da mittlerweile Frau und Kinder in mein Leben getreten waren wurde es ein sicheres Schiff mit Kajüte. Es war ein schönes Boot, es hatte nur ein Manko – es war aus GFK.

Mein alter Traum von einem Holzboot mußte sich aber irgendwann erfüllen. Entgegen allen Warnungen (Holzboot – „Du spinnst doch, diese Arbeit“...) verkaufte ich den wirklich wunderschönen GFK-Segler und ging auf die Suche.
Folgende Boots-Kriterien sollten erfüllt werden: 

Ø    Holz natur
Ø    trailerbar
Ø    wenn möglich - offenes Kielboot, oder Jollenkreuzer
Ø    viel Beinfreiheit im Inneren, bei überschaubaren äußeren Abmaßen
Ø    kein „Biersegler“, d.h. es ist in der Lage, auch Speed zu entwickeln
Ø    und bezahlbar mußte es auch bleiben! 

Welche Umwege ich in den letzten zehn Jahren gehen mußte, um beim jetzigen Schiff zu landen,  läßt sich aus den einzelnen Restaurationsdarstellungen ersehen.

- Die BM-Jolle "Vrijbuiter"
- Die 4mR "Luna"
- Der 20er Jollenkreuzer "King Louie"
- Der offene 15er Jollenkreuzer "Louie" vom Typ Seerose

Die BM-Jolle ist nachhaltig in Erinnerung. Vielleicht deshalb, weil es mein erstes Holzboot war. Aber auch die kleine Meteryacht "Luna" hatte ihren ganz eigenen Charme, ich denke noch oft an sie...
Der 20er Jollenkreuzer ist im Grunde ein sehr flexibles Schiff. Kein Kran nötig, liegt nicht zu hoch auf dem Trailer und bietet ausreichend Platz zur Übernachtung. Gleichwohl - die riesige, quasi doppelbettähnlich große Plicht einer BM-Jolle? Darüber eine vernünftige Persenning ist Zelten auf dem Wasser... und der offene 15er ist die Quintessenz aus wenig Wasser unterm Kiel am Liegeplatz und Platz in der Plicht.